Sie fahren, um sich frei zu fuehlen. Sie fahren, um weg zu kommen….um die Landschaft zu sehen, um die kleinen Seitenstrassen zu erforschen und vor allem . . .einfach nur aus Freude am Fahren. Sie fahren zu zweit, und in kleinen Gruppen, und machen 20- 30-Meilen Ausfluege zu ihren Lieblingsrestaurants und bevorzugten Plaetzen zum Abhaengen. Sie lieben die Aufregung, wenn sie sich auf eine Auseinandersetzung mit einer freien Strasse ohne Vierraedler (Autos) einlassen. Sie geniessen die Freiheit und den Kick, einfach mal loszulassen, sie geniessen es, zu spueren, wie der starke Harley Motor an Kraft gewinnt und die Fuehrung uebernimmt. Es geht darum, in langen Kurven die Zentrifugalkraft zu erfahren und mit gerade noch gesetzlich erlaubten Geschwindigkeiten dahinzugleiten Dem Ganzen haftet ein geheimnisvoller Nimbus an; es gibt eine Liebesbeziehung zwischen Fahrer und Motorrad, die nur Motorradfahrer beschreiben koennen. Der Geruch von Leder, morgens Kaffee und Fruehstueck auf einem zeitigen Trip, der sich bis in den Nachmittag zieht - einfach irgenwohin zu fahren - einfach so spontan und ohne Hemmungen herumzufahren, dass Du und Dein Motorrad eins werden koennt. Vielleicht ist es das Gefuehl, wie der Wind Dir ins Gesicht schlaegt, die ploetzliche Beschleunigung, oder die bestaendige Vibration und das laute Summen.Vielleicht ist es der Spass, die Main Street hinunter zu cruisen und Dein Stahlross jedem vorzufuehren, der schaut, und gegenueber den Moechtegern-Harleyfahrern, die Deinen Weg kreuzen, anzugeben. Es ist eine Sache, die man teilen kann, eine Sache, die Mut erfordert und auf die man aufpassen muss, eine Sache, die das kleine Kind in Dir herauskommen und spielen laesst. Es ist eine Mischung aus Sport und Lebensart. Es laesst Dich die Beschraenkungen Deines Alltagsgeschaefts abstreifen und ein komplett anderes Ich entwickeln. Es ist Zeit, Motorrad zu fahren und Zeit, frei zu sein.
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